{"id":99,"date":"2016-06-15T13:13:29","date_gmt":"2016-06-15T13:13:29","guid":{"rendered":"http:\/\/layersoftime.com\/?p=99"},"modified":"2017-05-30T12:59:26","modified_gmt":"2017-05-30T12:59:26","slug":"transcript","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/layersoftime.com\/?p=99","title":{"rendered":"transcript"},"content":{"rendered":"<p>transcript of the very factual text my Grandmother wrote about the time in exile.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Text Marguerite Michaux \u2013 Keip<\/em><\/p>\n<p><em>Am 15.10. 1942 wurden wir nach Leubus (heute: Lubi\u0105\u017c) umgesiedelt.<\/em><\/p>\n<p><em>Unsere zwei Kinder, Armand 5 Jahre und Marko 2 Jahre alt wurden gleich krank. Sie\u00a0<\/em><em>bekamen gleich Magen und Darm Katarrh. \u00a0Dank einer Freundin bekam ich bald\u00a0<\/em><em>Medikamente und Zwieback geschickt.<\/em><\/p>\n<p><em>Mein Mann mu\u00dfte helfen eine Kl\u00e4ranlage putzen hatte aber nicht die richtige\u00a0<\/em><em>Kleidung und wurde schlimm krank und mu\u00dften das Schlimmste erwarten. Gott sei\u00a0<\/em><em>Dank ging es aber besser. Dann bekamen die Kinder die Masern Sie lagen 1 Tag auf\u00a0<\/em><em>dem Korridor weil wir gerade entlaust wurden. Ich lie\u00df nicht nach bis sie auf die\u00a0<\/em><em>Station konnten.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Januar 1943 wurden wir nach Boberstein (heute: Bobr\u00f3w) transportiert. Dort\u00a0<\/em><em>mu\u00dften alle arbeiten gehen. Mein Mann kam zum Bahnhofsfris\u00f6r. Ich bekam eine\u00a0<\/em><em>Aufforderung mich in Krumh\u00fcbel (heute: Karpacz) vorzustellen und weil M\u00fctter mit<\/em><em>kleinen Kindern im Lager bleiben konnten habe ich nicht reagiert und das wurde\u00a0<\/em><em>falsch ausgelegt als Arbeitsverweigerung f\u00fcr meinen Mann. Die Gendarmen waren\u00a0<\/em><em>schon da meinen Mann ins KZ abzuf\u00fchren. J\u00e4nge (?) Fohrmann hat so lange mit dem\u00a0<\/em><em>Lagerf\u00fchrer geredet bis er nachgab. Bald wurden Familien lagerfrei wenn sie eine\u00a0<\/em><em>feste Stellung bekamen. Wir sollten nachLauban (heute: Luba\u0144) zu einem hohen SS\u00a0<\/em><em>kommen. Der Bahnhofsfris\u00f6r wehrte sich und sprach mit dem Lagerf\u00fchrer wenn er\u00a0<\/em><em>uns eine Wohnung beschaffen w\u00fcrde ob er meinen Mann behalten d\u00fcrfte. Ich war\u00a0<\/em><em>mit Frau Werner, der Frau des Chefs vergebens unterwegs. Zuletzt fanden wir ein\u00a0<\/em><em>Zimmer (Gasthaus zur Sonne) fr\u00fcher war es die Schlafstube vom Pferdeknecht. Dor\u00a0<\/em><em>bekamen die Kinder die Mundf\u00e4ulniss und waren viel krank. Wir wussten keinen Rat\u00a0<\/em><em>mehr. Wir schickten einen Eilbrief in die Eifel wo ich eine Tante hatte ob ich und die\u00a0<\/em><em>Kinder zu ihnen konnten. Ich fuhr dann mit den beiden Kindern in die Eifel keiner\u00a0<\/em><em>durfte etwas wissen das war eine Fahrt. Der Zug voll mit Soldaten. Immer Kontrollen.<\/em><em>Wir waren immer unterwegs zum WC.<br \/>\nIn der Eifel angekommen half meine Familie\u00a0<\/em><em>mir so gut sie konnten. Eines Tages als Armand aufstand band er nicht seine\u00a0<\/em><em>Schuhe, darauf angesprochen sagte er kann sich nicht b\u00fccken der R\u00fccken t\u00e4te ihm\u00a0<\/em><em>weh., als es nicht besser ging rief ich in Bitburg einen Luxemburger Arzt an\u00a0<\/em><em>(DR.Thys) der dort verpflichtet war. Anfang sagte er ab wegen des Benzins als ich<\/em><em>ihm meine Lage sagte kam er so schnell wie m\u00f6glich . Er untersuchte Armand und\u00a0<\/em><em>wollte ihn gleich mit ins Krankenhaus nehmen ein teil L\u00e4hmung (?) und\u00a0<\/em><em>Unterern\u00e4hrung. Ich wollte aber nicht ohne meinen Mann zu fragen. Meine Tante\u00a0<\/em><em>riet mir auch zu warten. Wir schickten einen Eilbrief nach Schlesien, ein Mann bekam\u00a0<\/em><em>vom Chef einen Urlaubsschein. Er kam sofort zu uns. Er wollte mit Armand nach\u00a0<\/em><em>Bitburg zum R\u00f6ntgen fahren setzte das Kind auf die Stange vom Fahrrad nach ein\u00a0<\/em><em>paar Meter kam das Kind mit dem Fu\u00df ins Rad und hatte gleich den Fu\u00df dick\u00a0<\/em><em>geschwollen. Dann lie\u00dfen wir die Ambulanz von Bitburg kommen. Der R\u00fccken hatte\u00a0<\/em><em>sich aber schon gebessert dank der guten Pflege und dem guten Essen bei meiner\u00a0<\/em><em>Tante. Aber es ist immer etwas zur\u00fcck geblieben. Mein Onkel und sein\u00a0<\/em><em>Schwiegersohn waren F\u00f6rster bei einem Grafen auf Schlo\u00df Hamm. Der\u00a0<\/em><em>Schwiegersohn war Nazi (war aber gut zu den Kindern) Als der spitz bekam dass wir\u00a0<\/em><em>schwarz da waren war die sch\u00f6ne Zeit um.<br \/>\nAllein reiste ich wieder nach Schlesien\u00a0<\/em><em>eine Wohnung zu suchen. Nach drei Tagen fand ich ein Zimmer mit Kachelofen in<\/em><em>einem Dorf und fuhr wieder zur\u00fcck die Kinder holen und fuhr wieder nach\u00a0<\/em><em>Hirschberg zu meinem Mann. Wir fuhren dann zusammen nach Reibnitz. In Reibnitz\u00a0<\/em><em>blieben wir dann bis die Russen kamen. Inzwischen waren wir aber umgezogen,\u00a0<\/em><em>meine Schwiegermutter und meine zwei Schwager waren aus dem Lager Jesch\u00fctz zu\u00a0<\/em><em>uns gekommen. Auf einem Bauernhof bekamen wir eine K\u00fcche und 1 Schlafzimmer\u00a0<\/em><em>f\u00fcr 7 Personen. In dem selben Dorf war auch ein Cousin von mir der kam aus dem\u00a0<\/em><em>Lager Mittelsteine (heute: \u015acinawka \u015arednia). Mit ihm fuhren wir mit dem\u00a0<\/em><em>Pferdegespann auf einem Leiterwagen durch die Truppen zur\u00fcck ins Lager\u00a0<\/em><em>Boberstein zu den anderen Luxemburgern. Dort bleiben wir bis zur R\u00fcckkehr am 24.<\/em><em>Juni<\/em><\/p>\n<p><em>(33 Monate waren es und dazwischen viele schwere Stunden)<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Leubus im Jahr 1942<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Erste Weihnachten im Lager. Wir gingen alle in die Kapelle zur Messe um\u00a0<\/em><em>Mitternacht. Die Slowenen\u00a0sangen in ihrer Sprache Stille Nacht, es war ergreifend.\u00a0<\/em><em>Weihnacht morgens war auf einmal lautes Gespr\u00e4ch im Zimmer. Vor unseren Betten\u00a0<\/em><em>stand Aly Frank aus Ettelbruck, er war mit einem Konvoi Lebensmittel angekommen,\u00a0<\/em><em>alles Gaben von guten Luxemburgern. Bei Dunkelheit wurde alles ins Lager\u00a0<\/em><em>gebracht und verteilt. Aly hielten wir im Lager versteckt. Er war sogar in unserem\u00a0<\/em><em>Zimmer hinter der Garderobe mit Kleidern als der Lagerf\u00fchrer seine Runde machte.\u00a0<\/em><em>Abends haben wir in unseren zwei Zimmer gefeiert. Aly hatte Getr\u00e4nke mitgebracht.\u00a0<\/em><em>Auf einmal ging die T\u00fcr auf und der Lagerf\u00fchrer Abt kam rein. Bourkel Nic lud ich<\/em><em>gleich, bevor er was sagen konnte, zu einem Glas Rum ein. Abt war ein ?.. er stie\u00df\u00a0<\/em><em>mit uns an. Admaiz(?) antwortete ihm (\u00e0 qu\u00b4ils cr\u00e8vent tous) Er war nur gekommen\u00a0<\/em><em>weil sein Radio kaputt war einer sollte ihm helfen. Aber der wusste gar nicht dass es\u00a0<\/em><em>Rum war in einem Zug trank er das Glas und war fast erstickt. Wir hatten alle Angst.<br \/>\n<\/em><em>Am 19. Januar mu\u00dften wir alle aus dem Lager und kamen in einem Zug ohne Fenster\u00a0<\/em><em>in Schildau an, dann mit Pferdewagen nach Boderstein. Schoss Boberstein war nur\u00a0<\/em><em>f\u00fcr Verwaltung, K\u00fche und Krankenstation. In den fr\u00fcheren Stallungen waren Zimmer\u00a0<\/em><em>eingerichtet. Wir waren zu 15 in einem Zimmer. Familie Colignon, Gretsch, Bourkel\u00a0<\/em><em>und wir. Die Toiletten waren alle in einer Reihe ohne T\u00fcren. Im Sommer kam ein\u00a0<\/em><em>Mann aus dem Dorf und sagte im Gasthof zur Laube sei Besuch f\u00fcr uns. Mein Mann\u00a0<\/em><em>ging schnell hin und kam mit meinem Schwager Nic Hilger zur\u00fcck, wir hielten ihn in\u00a0<\/em><em>unserem Zimmer versteckt. Anny Bourkel hatte Eier von einem Bauer bekommen.<\/em><em>Sie hatte eine Kochplatte aber es war kein Stecker da. Herr Colignon hatte &#8230;&#8230; in\u00a0<\/em><em>der Lampe \u00fcber ihrem Bett. Als Anny die Eier briet , es war ein gute Duft im Zimmer,\u00a0<\/em><em>kam der Lagerf\u00fchrer. Das war Aufregung. Nic Hilger hatte sich hinter unserem Bett\u00a0<\/em><em>versteckt. Durch das Geschrei wurde er nicht entdeckt. Nat\u00fcrlich wurde die Platte\u00a0<\/em><em>beschlagnahmt. Nic ist dann aber schnell verschwunden.<br \/>\n<\/em><em>Marko hatte in Leubus eine kleine Stelle am Kopf bekommen, beim Ohrl\u00e4ppchen,\u00a0<\/em><em>Nachts setzten sich dann die Wanzen fest. Zuletzt war die linke Wange eine grosse\u00a0<\/em><em>Wunde. Mein Mann lag unten im zweist\u00f6ckigen Bett mit Marko, er hatte immer ein<\/em><em>Dynamo in der Hand und den Arm um Marko gelegt um ihn von den Wanzen zu\u00a0<\/em><em>sch\u00fctzen. Wir wurden dann ein paar Mal entlaust.\u00a0<\/em><em>Sonntags, wenn mein Mann im Lager war musste er immer mit Armand singen.\u00a0<\/em><em>\u201ePapa, sing mir das Lied \u201cEng B\u00e4nk firun der Diir\u201c\u201c das war immer sein Wunsch.\u00a0<\/em><em>Matthild S&#8230;. lernte ihn das Lied \u201eRoud weiss blo\u201c .<br \/>\n<\/em><em>In Boberstein hiess es auf einmal die M\u00e4nner w\u00fcrden eingezogen. Nat\u00fcrlich\u00a0<\/em><em>weigerten sich alle. Als eine Kommission ins Lager kam zur Musterung waren keine\u00a0<\/em><em>M\u00e4nner da und sie mussten wieder gehen. Am Abend kamen die M\u00e4nner aus dem\u00a0<\/em><em>Wald zur\u00fcck. Heute erz\u00e4hlt man das so einfach, aber welche Aufregung dahinter<\/em><em>gesteckt hat weiss nur der der es mitgemacht hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Als wir lagerfrei waren und in Reibnitz waren bekamen wir die Aufforderung Armand\u00a0<\/em><em>m\u00fcsste zur Schule, wir weigerten uns. Nach vielen Drohungen liess mein Mann ihn\u00a0<\/em><em>dann gehen. Es dauerte aber nicht lange da wurde die Schule mit Fl\u00fcchtlingen\u00a0<\/em><em>belegt.\u00a0<\/em><em>Dort wo wir wohnten war keine Wasserleitung und wir mussten das Wasser mit\u00a0<\/em><em>Eimern an die Quelle holen gehen, nebenan war ein anderes Wohnhaus.\u00a0<\/em><em>Eine Frau lebte dort mit ihrer Tochter. Eines Tages kam die Frau und klagte es w\u00e4re<\/em><em>bei ihr nachts eingebrochen worden und die Tochter schimpfte \u201edas ist das\u00a0<\/em><em>Ausl\u00e4nderpack das hier ist\u201c<br \/>\n<\/em><em>Ich ging in die H\u00e4user die Frauen ondulieren und bekam daf\u00fcr ein wenig\u00a0<\/em><em>Lebensmittel. Eines Tages war ich auch auf einem Bauernhof als die Tochter die\u00a0<\/em><em>mich beschimpft hatte reinkam und bat mich sie auch zu k\u00e4mmen. Aber eine Freude\u00a0<\/em><em>hatte ich ihr zu antworten vom Ausl\u00e4nderpack w\u00fcrde sie nicht gek\u00e4mmt. Damals\u00a0<\/em><em>waren sie schon ausl\u00e4nderfeindlich.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Tage in Reibnitz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Bei Frau Seiffert hatten wir zwei Zimmer, ein grosses Schlafzimmer mit 2\u00a0<\/em><em>zweist\u00f6ckigen Betten. Meine Schwiegermutter schlief unten in dem einen, oben\u00a0<\/em><em>schliefen Marcel und Neck. In dem anderen schliefen die Kinder unten und mein\u00a0<\/em><em>Mann und ich oben. Wir hatten auch eine kleine K\u00fcche. Mein Mann hatte einen\u00a0<\/em><em>kleinen Laubenherd zu kaufen bekommen. Frau Seiffert war eine gute Frau, sie half\u00a0<\/em><em>uns viel. Da war noch ein Russe und ein Franzose eine Polin und eine Russin auf dem\u00a0<\/em><em>Hof. Mein Mann ging morgens fr\u00fch zur Arbeit, zuerst war er beim Bahnhofsfris\u00f6r\u00a0<\/em><em>nachher musste er in die Fabrik. Marcel arbeitete bei einem Zahnarzt in einem\u00a0<\/em><em>Nachbarsdorf. Neck sass noch in Breslau im Gef\u00e4ngnis. Eines Tages stand er vor\u00a0<\/em><em>unserem Zimmer, bla\u00df und abgemagert. Ich war viel unterwegs um Lebensmittel zu\u00a0<\/em><em>bekommen. Mittags ging ich mit den Leuten auf Feld dann bekam ich abends zu\u00a0<\/em><em>essen und Bratkartoffel f\u00fcr die Kinder. Eines Tages kam ich vom Dorf zur\u00fcck da kam\u00a0<\/em><em>Dimitri mir entgegen gelaufen und rief: \u201eMarko kaputt, Marko kaputt\u201c ich sah das\u00a0<\/em><em>Blut vom Hof aus die Treppe hoch, Marko war vom Wagen gefallen als der Wagen\u00a0<\/em><em>anfuhr, er musste ein Loch in der Stirn gen\u00e4ht bekommen. Dimitri kam oft abends zu\u00a0<\/em><em>uns ins Zimmer ergriff einen kleinen Eimer oder Topf und ging n den Stall eine Kuh\u00a0<\/em><em>melken und brachte die Milch den Kindern.<\/em><\/p>\n<p><em>Am 6. Juni spaltete Marcel Holz im Hof. Frau Seiffert hatte die Nachbarinnen zum\u00a0<\/em><em>Kaffee eingeladen und hatte mich auch eingeladen, es gab viel Mohnkuchen. Auf\u00a0<\/em><em>einmal sagte eine Frau\u201c dann sind die Amerikaner heute fr\u00fch gelandet\u201c. Ich horchte<\/em><em>auf, eine andere sagte, ja und sie haben Fuss gefasst. Ich rannte ohne irgendwas zu\u00a0<\/em><em>sagen die Treppe rauf, Marcel stand nackt in der K\u00fcche um sich zu waschen, ich\u00a0<\/em><em>schrie \u201esie sind gelandet\u201c und tanzet mit Marcel in der K\u00fcche rum. Wir haben dann<\/em><em>irgendwie ein altes Radio aufgetrieben und haben dann immer alles verfolgt. Leider\u00a0<\/em><em>waren es dann keine sch\u00f6nen Weihnachten wegen der Rundstedt-offensive. Wir\u00a0<\/em><em>hatten uns vorgenommen ins Nachbardorf in die Metten zu gehen, es lag sehr tiefer\u00a0<\/em><em>Schnee wir hatten alle Passe-montagne auf, ich hatte Schuhe von Neck an. Die\u00a0<\/em><em>Kirchen waren voll mit Fl\u00fcchtlingen aus dem Osten. W\u00e4hrend der Wandlung hat der\u00a0<\/em><em>Organist die Hemecht gespielt. In dem Dorf war ein Lager mit Luxemburgern, es<\/em><em>hie\u00df Berthesdorf (heute: Barcinek). Das war das zweite Weihnachtsfest im Exil.\u00a0<\/em><em>Wir gingen sonntags mittags um 3 Uhr zur Messe. Der Pfarrer war ein guter Mensch,\u00a0<\/em><em>seine Mutter war Els\u00e4sserin. Armand ging zu ihm in den Religionsunterricht, er kam<\/em><em>uns auch \u00f6fter besuchen. In Reibnitz waren nicht viele Katholiken. Als die Oktave in\u00a0<\/em><em>Luxemburg war predigte er \u201ees w\u00e4re momentan ein Land das die Muttergottes so\u00a0<\/em><em>tief verehre\u201c dann sagt er\u201c oh Deutschland, wie tief bist du gesunken\u201c Nach der<\/em><em>Messe kam der K\u00fcster zu mir, im vorbeigehen sagt er geht alle Luxemburger auf\u00a0<\/em><em>den \u2013Friedhof wartet, bis ich komme. Familie Thill und mein Cousin mit Familie und\u00a0<\/em><em>wir waren alle da. Als der Pfarrer kam hat er uns die Predigt vorgelesen die der<\/em><em>Bischof morgens in der Kathedrale in Lux. Gehalten hat, Wie es uns allen zumute\u00a0<\/em><em>war k\u00f6nnt ihr euch denken. Der Pfarrer bat uns wenn die Russen k\u00e4men sollten wir\u00a0<\/em><em>ihn mit nach Lux. Nehmen. Er wusste nicht wie alles dann durcheinander ging. Den\u00a0<\/em><em>Namen des Pfarrers weiss ich nicht mehr.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>transcript of the very factual text my Grandmother wrote about the time in exile. &nbsp; Text Marguerite Michaux \u2013 Keip Am 15.10. 1942 wurden wir nach Leubus (heute: Lubi\u0105\u017c) umgesiedelt. Unsere zwei Kinder, Armand 5 Jahre und Marko 2 Jahre alt wurden gleich krank. 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